Gregor Primus - Distribution Sales Lead, Microsoft Deutschland GmbH

Mit Windows Small Business Server (SBS) wurde vor einigen Jahren ein bei Partnern wie Kunden äußerst beliebtes Produkt in den Ruhestand geschickt. Schnell installiert, mit Exchange, SharePoint und SQL Server unter einem Dach, kostengünstig und vor allem leicht zu vermitteln im Beratungsgespräch mit dem Kunden. Aber es nutzt nichts, dem SBS nachzutrauern. Die Technik hat sich weiterentwickelt. Small Business Server ist Geschichte, und zwar schon eine ganze Weile.

Was aber kommt jetzt? Was können Sie Ihren Kunden anbieten, die alsbald einen Ersatz für den liebgewonnenen Small Business Server benötigen? Sie ahnen es wahrscheinlich schon: Die Antwort heißt “die Cloud”. Und zwar eine Kombination aus Office 365 und Teilen der Microsoft Azure-Infrastruktur. Klingt kompliziert, abstrakt und nach einer Menge Einarbeitung?

 

Es sind wirklich nur ein paar Schritte? Versprochen!

Wir wissen alle, wie komplex Migrationen sein können. Deshalb haben wir für Sie – und damit für Ihre Kunden – einen Helfer programmiert: das SMB Solution Template. Das Template legt auf Basis der von Ihnen eingegebenen Informationen alle notwendigen Nutzer, Gruppen und Dienste in der Office 365- beziehungsweise Azure-Infrastruktur an.

Versprochen. Nur wenige Schritte. Versuchen Sie es selbst. Die englischsprachige Schritt-für-Schritt-Anleitung führt Sie ans Ziel. Nach Einsatz des Templates können Sie als Partner die Konfiguration binnen weniger Stunden noch an die exakten Kundenbedürfnisse anpassen – inklusive Firewalls, VPN-Gateway, Backup-Lösung und beliebig viel Speicherplatz.

 

Und warum das Ganze?

Warum aber sollten Kunden eigentlich ihren Small Business Server abschalten und in die Cloud wechseln? Weil Anwender dank Office 365 pro Nutzer 50 Gigabyte Exchange-Postfachspeicher und (mindestens) 1 Terabyte Cloud-Speicher auf OneDrive for Business bekommen. Natürlich lässt sich der Onlinespeicher problemlos mit lokal betriebenen Fileservern koppeln. Dazu kommen moderne Kommunikationstools wie Skype for Business oder das großartige, für kleine Unternehmen konzipierte Planungswerkzeug Bookings (auch bekannt als “das Ende der handgeschriebenen Notizzettel”). Sie sehen: Die neuen Entwicklungen bieten Ihren Kunden weit mehr, als es SBS jemals konnte.

Und wie bei Cloud-Angeboten üblich heißt es auch hier: Bezahlt wird nur, was auch genutzt wird. Das gilt für Anwenderlizenzen ebenso wie für Speicherplatz. Die Zeiten, in denen Netzwerkinfrastruktur auf Halde gekauft wurde und dann monatelang ungenutzt herumstand, sind ebenso vorbei wie die Zeiten, in denen wahlweise zu wenig oder zu viele Nutzerlizenzen vorhanden waren. Dazu kommt, dass die Lösung nicht mehr selbst betrieben werden muss. Was wiederum Kosten senkt – ein Vergleichsrechner findet sich online – und Zeit spart. Zumal kaum ein Kunde in seinem eigenen Rechenzentrum eine derart verlässliche Lösung betreiben kann, wie die Microsoft-Spezialisten dies hinbekommen. Von den durch Office 365 und Azure gebotenen Sicherheitsfunktionen ganz zu schweigen.

 

Was habe ich als Partner davon?

Schön und gut, dass die Kunden profitieren. Wie aber kommen Sie als unser Partner auf Ihre Kosten? Indem Sie Ihren Kunden die passenden Dienstleistungen rund um die neue Cloud-Lösung anbieten und sich dabei selbst die Vorteile der Cloud-Architektur zunutze machen: Sie können beispielsweise die komplette Infrastruktur samt aller Anwendungen quasi rund um die Uhr überwachen, die Backups aus der Ferne betreuen, Updates installieren und Nutzer anlegen oder Probleme beheben, die auf den Client-Maschinen durch eventuellen Malware-Befall entstanden sind.

Wenn Sie mehr über Ihre Rolle als Partner in der Cloud-Welt, Ihre Geschäftschancen und die ersten Schritte erfahren wollen, dann legen wir Ihnen unseren Cloud-Leitfaden für KMU-Partner ans Herz.

Sie wollen direkt im Gespräch mit uns erfahren und sehen, wie das Template und damit ein Umstieg funktioniert? Dann kommen Sie doch am 22. Dezember in unsere KMU-Sprechstunde: